Kai Waldenberger ist Badminton-Europameister O40

Deutlicher Sieg gegen BV Mülheim in Liga Eins
29. September 2026

Kai Waldenberger ist Badminton-Europameister O40

Der langjährige Bundesligaspieler des TV Refrath, Kai Waldenberger, wurde am Sonntag bei den European Senior Championships im italienischen Cagliari Europameister in der  Altersklasse O40.
Seinen Startplatz erhielt der gebürtige Ludwigshafener, der seit 2005 für den TV Refrath spielberechtigt ist, vom schweizerischen Badmintonverband, so dass er auch für seine Wahlheimat und nicht für Deutschland antrat. Der 43-jährige lebt seit 2018 in Brig und arbeitet dort vollzeit als Badmintontrainer.
In der Zeit von 2005 bis heute machte Waldenberger 216 Spiele für den TV Refrath, 168 davon in der 1. und 2. Bundesliga. Aktuell geht er in der Regionalliga für die 3.Mannschaft des TVR aufs Feld und spielt zudem in der Schweier Nationalliga A.
In Cagliari nahm er an den Wettbewerben im Herreneinzel und -doppel teil. Im Doppel unterlag er mit seinem Trainerkollegen Jan Frohlich im Halbfinale und gewann dadurch die Bronzemedaille. Mit ihm hatte er vor zwei Jahren in den Niederlanden seinen ersten Europameistertitel geholt.
Im Herreneinzel lief es anders als vor zwei Jahren diesmal perfekt: Ohne Satzverlust erreichte er nach Siegen über Gegner aus der Ukraine, England, Polen und den Niederlanden das Halbfinale, wo er fast mühelos gegen Gregory Schneider aus Deutschland gewinnen konnte.
Im Finale traf er auf den Österreicher Rene Nichterwitz, der am Vortag den Turnierfavoriten aus Belgien knapp bezwungen hatte, und siegte mit 21:17 und 21:12. Der Gewinn der Goldmedaille ist der größte Erfolg in der langen Karriere von Kai Waldenberger, der in der Vergangenheit dreimal Westdeutscher Meister wurde und 2009 bei der Deutschen Meisterschaften Bronze holte.
Heinz Kelzenberg: „Kai ist für viele Spieler in Refrath immer noch ein Vorbild und diesen Erfolg haben wir ihm alle von Herzen gegönnt“.

Ebenfalls vom TV Refrath am Start war Britta Hogrefe, die im Mixed O40 eine Runde gewinnen konnte und im Einzel leider in Runde Zwei an der späteren Siegerin aus Tschechien scheiterte. Im Damendoppel verpasste sie im Viertelfinale mit Steffi Bannenberg sehr unglücklich mit 19:21 im 3.Satz eine Medaille.

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